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Sarah über ihre neue Leidenschaft

Wurmmeitli verstärkt die Wurmbueben

· Blog

Warum heissen Regenwürmer so, obwohl sie in Pfützen ertrinken? Warum leben sie weiter, auch wenn sie durch unglückliche Umstände in zwei Hälften geteilt werden? (aber sterben definitiv wenn sie weitergeteilt werden – also bitte nicht tun!) Und – ganz allgemein – warum finden viele sie so eklig, wo sie doch so gut für uns und die Erde sind.

Derlei Fragen – wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge – haben mich schon als kleines Mädchen auf unserem Hippiebauernhof beschäftigt. Daraus einen direkten Weg von der grübelnden Fünfjährigen zur Wurmstrategin bei WormUp abzuleiten geht nicht ganz – aber fast... ;) Dazwischen liegt ein knapp linearer Lebensweg, der mich über Versicherungsbranche und Bekleidungsindustrie ins Management eines internationalen Lebensmittelkonzerns führte. Nach gut neun lehrreichen und vielfältigen Jahren bei Unilever im Innovation Management habe ich mich im August 2013 Jahren entschieden dem grübelnden Wurmmädchen von damals mehr Raum zu geben und mich auf die Suche nach neuen Aufgaben mit ökologischer Verantwortung gemacht.

Mit WormUp habe ich ein solches Projekt gefunden.

Heute halte ich die Wurmkompostlösung für urbane Haushalte für eine fast schon überfällige Idee. Die Möglichkeit in den eigenen vier Wänden „Abfällle“ in wertvolle Ressourcen zu konvertieren und somit Abfallentsorgung, Transportwege und Kosten für Erde und Dünger einzusparen erscheint sehr sinnvoll. Ich selber ärgerte mich regelmässig darüber auf der einen Seite mit Bio-Abfällen meine Züri-Abfall-Säcke zu füllen und auf der anderen Seit Erde und Dünger für meine Pflanzen im Supermarkt kaufen zu müssen.

Den Reiz dieser Idee wurde für mich erstmals während eines Permakultur Kurses in Thailand offenbar. In einem Buch „Permakultur für Kindergärten“ entdeckte ich Vorschläge, Kindern Naturkreisläufe mit Hilfe von Wurmkompost näherzubringen. Gute Idee, fand ich. Und vielleicht auch eine Möglichkeit Städtern ohne – oder mit kleinem Aussenbereich (Balkon, Dachterasse) ihren eigenen Kompost zu ermöglichen.

Wieder zurück in Zürich erwähnte ich die Wurm-Idee während meines Reiseberichts gegenüber meinem Vater - „ Das gibt’s schon!“ hat er sofort gerufen – „hab’s grad im Fernsehen gesehen. Das sind smarte Jungs. Ich schick dir den Link.“

Begeistert von der Homepage, der Energie der „Wurmbuebe“ und fortgeschrittenen Status des Projektes schrieb ich sie an. Sympathie und die gemeinsame Vision erledigte den Rest. Nun Teil diese tollen Teams zu sein und gemeinsam unser Produkt zu entwickeln begeistert mich jeden Tag.

Wurmvolle Grüsse

Sarah

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